Ausstellungseröffnung, Bilder und Objekte von Cathrin Silbersdorff

Die Künstlerin wuchs in Dresden, dem sogenannten „Elbflorenz“, auf und entwickelte dort früh ein ausgeprägtes Interesse an Kunst und Kultur. Nach dem Hochschulstudium der Pädagogik, Anglistik und Slawistik war sie zunächst im Schuldienst in mehreren Bundesländern tätig. Ein ergänzendes Fernstudium der Marktwirtschaft und Marktforschung sowie Neugier und Offenheit führten sie später in die freie Wirtschaft nach Berlin und Frankfurt am Main.
Parallel dazu begleitete sie stets das zeichnerische Arbeiten. Autodidaktische Anfänge wurden durch intensives Lernen bei renommierten Künstlerinnen und Künstlern in Sommerakademien, Seminaren und im Privatunterricht im In- und Ausland vertieft.
Im Mittelpunkt ihres künstlerischen Schaffens steht das kontinuierliche Verfeinern des erlernten Handwerks sowie der Wunsch, die Dinge des Alltags ihrer Flüchtigkeit zu entziehen und ihre Schönheit festzuhalten. Ihre Motive schöpft sie aus dem Leben um sich und in sich, aus der Verbindung von innerer Vorstellungskraft und handwerklichem Können. Malerei versteht sie nicht als Entspannung, sondern als sensible Beobachtung, suchenden Prozess und konzentrierte Arbeit. Der Beginn eines neuen Bildes ist dabei gleichermaßen Herausforderung wie Trost; nicht das fertige Ergebnis, sondern der Weg dorthin steht für sie im Mittelpunkt.
Ihre Werke wurden in zahlreichen Einzelausstellungen präsentiert, unter anderem im Märkischen Künstlerhof Brieselang, in der Sommerakademie Hamburg, im Rathaus Dallgow, in der Volkshochschule Stade sowie in Banken, Praxen und Pflegeeinrichtungen in Berlin, Brandenburg und Niedersachsen.


